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Tretwerk wünscht allen Mitlesern schöne Weihnachts-Festtage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr! Wir hoffen das Christkind hat Euch reich beschenkt und ihr genießt weiterhin die Feiertage im Kreise Eurer Liebsten! Vor allem bedanken wir uns für Euer Vertrauen! Wir sind stolz Euer Radsport Training begleiten zu dürfen und freuen uns schon, wenn Ihr die Früchte Eurer harten Arbeit im nächsten Jahr ernten könnt!

Auch Frank trainiert äußerst fleißig. In seinem zweiten Blog lässt er einmal Revue passieren! Viel Spaß beim Lesen!

 

Hallo an alle!

auch für mich neigt sich das (Radl)-Jahr dem Ende zu. Da ich erst seit November unter Marc‘s Anleitung trainiere, kann ich leider noch keine großen Rennerfolge vorweisen und auch nicht von großen Heldentaten berichten. Das alles ändert sich hoffentlich kommendes Jahr 😉

Das strukturierte Training ist schon nicht ganz ohne muss ich gestehen. Man muss eben auch mal fahren, wenn man eigentlich keine Lust dazu hat und Frauchen und/oder Nachwuchs auch mal meckert. Aber wie heißt es so schön: „Die Sieger des Sommers werden im Winter gemacht!"

Bis jetzt standen nur Grundlagenausdauer Blöcke mit ein paar wenigen Intervallen auf dem Programm. Anfangs war es sehr ungewohnt nicht schneller fahren zu dürfen und nicht mal den Gashahn voll aufreißen zu dürfen. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und bald darf ich ja auch mal mit höherem Puls und dadurch auch mit höherer Intensität trainieren.

Was mich ein wenig ärgert, dass ich jetzt wiederholt anfange zu kränkeln. Dies ist aber wohl meinem Töchterchen zu verdanken, da sie stets jede Krankheit aus dem Kindergarten mitbringt die sie bekommen kann. Marc hat jetzt mal eingegriffen und mir eine kleine Ernährungsumstellung verpasst, die mein Immunsystem stärken soll. Ich hoffe wirklich dass dies anschlägt...

Ab kommenden Dienstag steht erstmal ein Trainingslager über 2 Wochen an. Leider nicht im warmen  Süden oder irgendwo wo es warm ist, sondern einfach nur bei mir daheim im hoffentlich nicht allzu verschneitem Bayern. Aber jetzt heißt es erstmal wieder komplett fit werden. Ich freue mich schon auf die nächsten Monate wo das Training intensiver, die Tage etwas länger und die Temperaturen etwas wärmer werden.

Ich wünsch auch allen schon mal schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins hoffentlich gesunde und erfolgreiche Jahr 2018!

Gruß
Franky

Was soll ich sagen? Meine erste richtige Saison auf dem Mountainbike und am Ende dann noch das erste echte Rennen. Ihr fragt euch wie das Gefühl war? Einfach klasse bzw. einfach unbeschreiblich!

Bevor nun aber die volle Euphorie in mir ausbricht, möchte ich gerne mal ein paar Zahlen, Daten, Fakten sprechen lassen:

Wie ihr im nachfolgenden Diagramm sehen könnt, habe ich mehr als 3500 Kilometer zurückgelegt, über 100 Radfahren absolviert, was einem Schnitt von ca. 3-4 Ausfahrten die Woche ist und zu guter Letzt fast 200 Stunden Zeit auf dem Sattel verbracht. Das hätte ich mir am Anfang des Jahres noch nicht einmal im Traum vorstellen können.

Ganz besonders möchte ich mich aber bei Marc bedanken, der einen tollen Job als Trainer gemacht hat und mir am Ende zu einem 29. Platz (Zeit 01:34:03 h) von 108 Teilnehmern geholfen hat. Ob es der Trainingsplan war oder seine motivierenden Worte in Phasen, wo ich am liebsten alles hingeschmissen hätte - mit Marc hatte ich rundum einen klasse Trainer um mich herum.

Ihr fragt euch nun sicherlich wie es bei mir weitergeht? Ich bleibe natürlich dabei und habe mir für nächste Saison eine Zeit von 01:25:00 h vorgenommen. Wie ich das schaffen soll? Indem ich jetzt wieder mit dem Training anfange und mit Marc weiter an meinen Schwächen arbeiten werde.

Und denkt immer daran: Der Erfolg beginnt außerhalb der Komfortzone!

In diesem Sinne bis zum nächsten Mal– stay tuned.

Euer Kevin

Neu bei TRETWERK: Frank

Posted by Marc on 31. Oktober 2017
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Category: Tretwerk Sportler

Wir begrüßen Frank bei TRETWERK! Er wird nun regelmäßig über sein Training in unserem Blog berichten!

Hallo zusammen,

ich stelle mich kurz vor. Ich bin Frank (genannt Franky), bin 36 Jahre alt und komme ziemlich genau aus der Mitte des schönen Bayern. Ich fahre Mountainbike seit dem ich 12 Jahre alt bin - also schon 25 Jahre. Habe in diesen Jahren eigentlich alles probiert was man mit dem Fahrrad machen kann. Bike Marathons, Cross Country-Rennen, 3 Jahre lang ein wenig Downhill, danach etwas mehr in Richtung Rennrad gegangen. Am Ende bin ich dann doch immer bei den Mountainbike Marathons gelandet.

Auf besagte MTB-Marathons habe ich mich nie speziell vorbereitet oder gezielt darauf trainiert. Auch Ernährung, Ausgleichstraining oder Kraft,- und Stabilisierungsübungen waren für mich - ich will jetzt nicht sagen, ein Fremdwort - aber relativ unbekannt. Eigentlich bin ich mit dieser „Strategie“ auch ganz gut gefahren. Ziele die ich mir gesetzt habe, hatte ich stets erreicht.

Jetzt will ich das Experiment wagen und mich gezielt und mit professioneller Hilfe auf einen Wettkampf vorbereiten. Das Ziel ist die Langstrecke des Dolomiti Superbike in Italien. In Zahlen heißt das 113 km und knappe 3400 Höhenmeter.

Von TRETWERK erfuhr ich über Facebook, als ich auf der Suche nach Tipps für das Radsport Training war. Schnell stand ich mit Marc in Kontakt. Von Anfang an hatte ich den Eindruck das Marc mich weiter bringen will. Wir definierten zusammen meine Ziele und Wünsche, steckten meinen Zeitaufwand ab und ein paar Tage später hatte ich den Trainingsplan inkl. Ernährungstipps, Kraft-, und Stabilisierungsübungen im Posteingang.

Heute stand dann meine erste Einheit auf dem Plan. 2 Stunden Grundlagenausdauer waren angesagt. Pünktlich zum heutigen Tag (Halloween) gab es auch den ersten Frost.

Ich bin wirklich gespannt was mich bis zum Dolomiti Superbike erwartet. Der Trainingsplan ist recht knackig, wenn man bis jetzt eher unstrukturiert trainiert hat. Aber ich bin guter Dinge und erwarte eine positive Entwicklung meiner Leistung.

Bis bald - Franky

Finale der Rosbacher Bike Challenge -11. Dünsberg MTB Marathon

Am 24.09.2017 war es endlich soweit. Nach bereits fünf stattgefundenen Mittelstrecken Wettkämpfen der Rosbacher Bike Challenge, fand das letzte Kräftemessen beim Dünsberg Bike Marathon in Biebertal in der Nähe von Gießen statt. Nach den starken Ergebnissen von Melanie in allen vorherigen Rennen, galt es heute nur noch das Treppchen in der Gesamtwertung der Damen Alterklasse nach Hause zu fahren. Eine kleine Chance, auch in der weiblichen Gesamtwertung auf Rang 3 zu fahren, hielt die Motivation für den letzten Lauf hoch! Auch ich hatte mein Ziel, eine TOP 10 Platzierung in der AK Wertung der Herren, schon erreicht. Durch meine aktuell gute Verfassung war aber auch ich bis in die Haarspitzen motiviert, für das "vielleicht" letzte Rennen der Saison.

 

Für uns war es am Sonntag das erste Mal "Dünsberg Bike Marathon". Die Veranstaltung genoss große Vorschusslorbeeren, angepriesen als einer der schönsten Marathons in Deutschland mit technischen Trails. Auch die Gespräche zuvor mit einigen Startern machten Lust auf den Kurs und wir fanden uns pünktlich um 10:15 im Starterfeld, gut aufgewärmt, ein. Unsere Taktik sah es vor, schnell zu starten, um so wenig Verkehr wie möglich auf den Singletrails am Dünsberg zu haben. Dies gelang ganz gut - beide hatten wir schnelle Gruppen gefunden, um die ersten hügeligen 20km vor den beiden großen Anstiegen des Marathons zu bestreiten. Die Regenfälle und die vielen Trainingskilometer des lokalen Bike Vereins, hinterließen deutliche Spuren auf der Strecke. Riesige Matschfelder und extrem viele schmierige Passagen verlangten Material und uns einiges ab. Immer wieder lief der Vorderreifen Gefahr an schrägen Passagen den Grip zu verlieren, doch wir meisterten alle Abschnitte ohne uns auf die Nase zu legen. Angekommen am Dünsberg hieß es nun beißen! Technische und wahnsinnig steile Trails mit bis zu 25% Steigung, mussten 2x direkt hintereinander in Angriff genommen werden. Die Downhills mit viel Geröll, großen Wurzeln und Absätzen ließen den Puls auch Berg ab nicht sinken. Ich musste in den technischen Passagen leider wieder einige Konkurrenten ziehen lassen - die letzten 23km waren charakteristisch ähnlich wie die ersten 20km und ich begann meine Gegner erneut einzusammeln. Nur wurde das bremsende Gras nun 2 cm länger, der Wind bläste nur noch von vorne, die Matschlöcher wurden immer matschiger, die zähen Anstiege immer zäher und die unerbittlichen Gegner immer unerbittlicher. Eine richtige Gruppe ließ sich für uns beide auch nicht mehr finden so hielt bei mir nur noch die Hoffnung auf das Abschlussweizen die Geschwindigkeit hoch. Den anderen ging es aber nicht anders und so konnten wir jeweils gute Platzierungen im Ziel erreichen.

 

Melanie konnte nach 54 km und 1400 hm  den 3. Platz in ihrer AK erreichen. Für mich sprang Am Ende Rang 13 heraus. Nun hieß es schnell duschen und auf zur letzten Siegerehrung der Rosbacher Bike Challenge, wo zum Schluss auch die Sieger der Gesamtwertung nach 6 Rennen geehrt wurden. Melli erreichte nach konstant starken Leistungen, über die komplette Saison hinweg, den 2. Rang in der Damen Klasse hinter Lucille Rutsch und vor Natalie Kaffenberger. Mit Platz 4 in der weiblichen Gesamtwertung kratze sie hier leider knapp am Treppchen vorbei. Auch ich bin mit Platz 5 in der Gesamtwertung total zufrieden und habe mein persönliches Ziel übererfüllt! Wir danken Rosbacher für jede Menge Trinkflaschen und einem großzügigen Preisgeld für den zweiten Platz! Wir sehen uns bestimmt wieder!

Letztes Wochenende fand in Waldkatzenbach das MOSCA Bikefestival statt. Im Gegensatz zu den letzten Jahren wurde der Marathon in ein 3-Stunden-Rennen umgewandelt. Die Strecke war ca. 6,7km lang und hatte ca. 140 hm. Ziel war es so viele Runden wie nur möglich in 3 Stunden zu fahren.

Nach dem Massenstart führte uns der Kurs einen leicht ansteigenden Asphaltweg entlang. Anschließend ging es auf einen Schotterweg gefolgt von einer sehr kräftezehrenden Wiese. Diese hatte es in sich - schon beim ersten Bezwingen des Grashügels zeigte sich wie viel Kraft die Steigung kostet. Ich hatte bereits vor dem Rennen ungefähr ausgerechnet, wie viele Runden ich fahren muss. Dadurch wollte ich nicht gleich in der ersten Runde bis zum letzten gehen und habe die Konkurrenz erstmal ziehen lassen. Oben angekommen konnten wir uns auf einem leicht abfallenden Waldweg kurz erholen und durch schnelles Kurbeln die Beine etwas lockern. Der anschließende Trail erforderte keine zu hohe Konzentration. Er war leicht ansteigend, aber nicht sonderlich schwierig. Kurz darauf ging es zum Gipfel des Katzenbuckels. Der Weg dorthin führte über einen recht steilen und vor allem verblockten Trail mit einer Spitzkehre. Mein Puls stieg gleich in die Höhe. Leider hatte ich mehrere Mitstreiter vor mir, die mit dem steilen, technischen Trail nichts anfangen konnten und teilweise absteigen mussten. Dies sorgte dafür, dass ich keine Ideallinie fand und ebenfalls hochschieben musste. Oben angekommen hieß es schnell aufs Rad schwingen, denn es folgte sofort ein Trail bergab. Auch hier zeigte sich, dass ich zu viele Personen vor mir hatte, die es auf dem Trail nicht laufen lassen konnten. Ich wurde immer wieder ausgebremst und nahm mir vor bei der nächsten Gelegenheit zu überholen. Dies setze ich auch um und fand anschließend besser in den traillastigen Kurs.

Nach dem harten Anstieg auf den Katzenbuckel und den anschließenden Technik Stücken bergab war für mich das „schlimmste“ überstanden. Der Rest des Kurses konnte recht flowig gefahren werden. Nach meiner ersten Runde war ich sehr zufrieden. Ich hatte einige Frauen, die mich zuvor am Grashügel überholt hatten, wieder einkassiert und nicht mehr gesehen. Meine direkte Konkurrentin in meiner Altersklasse hatte ich bisher nicht einholen können. Es folgten noch vier weitere Runden bis ich sie in der fünften Runde kurz vor dem Wiesenstück einholte.

Ich erinnerte mich an Marcs Worte, dass ich nicht sofort überholen soll und erstmal Körner sparen sollte. So folgte ich ihr den Grashügel hinauf. Mein Puls sank immer weiter und ich war mir sehr sicher, dass ich um einiges schneller fahren könnte. So überholte ich sie nach dem Anstieg und konnte sie erfolgreich auf Distanz halten. Es folgte noch eine weitere Runde in der ich sie ebenfalls nicht wieder sah. Nach Abschluss meiner sechsten Runde entschloss ich mich noch einmal auf den Kurs zu gehen. Es waren noch 23 Minuten auf der Uhr - ich dachte mir, ich könnte es noch schaffen und wenn nicht, hatte ich wenigstens ein gutes Training. Leider fehlten mir am Ende ca. 2 Minuten. So konnte die letzte und siebte Runde leider nicht mehr gewertet werden. Aber mit einer guten Gesamtzeit auf sechs Runden war ich trotzdem sehr zufrieden.

Immerhin reichte es für den 1. Platz in meiner Altersklasse und für den 2. Platz aller teilnehmenden Frauen. Somit war auch mein drittes Rennen in diesem Jahr erfolgreich, nachdem ich bereits zwei Mal Podest einfahren konnte. Aber endlich ganz oben zu stehen ist für mich ein tolles Gefühl und bringt mir einen ordentlichen Schub an Motivation für die nächsten Trainingseinheiten und Wettkämpfe.

Wer meinen ersten Blogeintrag zu meinem Beginn bei Tretwerk gelesen hat, weiß, dass ich vor ca. 3 Monaten mit meinem Mountainbike Training von "Null" an bei Tretwerk begonnen habe. In diesem Blogeintrag möchte ich euch nun zeigen, wie positiv sich das gezielte Training von Marc auf meine Leistungssteigerung ausgewirkt hat und euch die Ergebnisse meiner bis dato drei durchgeführten Leistungstests zeigen.

Hier seht ihr die drei durchgeführten Leistungstests im Zeitraum von Februar bis April - d.h. alle 4 Wochen ein Leistungstest. Und schaut euch vor allem die Verbesserung im Speed und in der Zeit an.

Das ist schon Wahnsinn oder? Innerhalb von etwas mehr als 2 Monaten habe ich meine Leistung um fast 5 Minuten verbessern können. Um den Vergleich durchführen zu können, haben wir jeweils diesen Leistungstest (Titelbild) unter den gleichen Bedingungen und Vorgaben durchgeführt.

Du fragst Dich nun sicherlich, wie man von "Null" auf so eine Leistung kommen kann? Ganz einfach - durch ein strukturiertes und auf Dich angepasstes Training. Marc achtet in seinem Trainingsplan besonders auf meine persönlichen Bedürfnisse, Stärken und Schwächen. Das ist sicherlich ein großer Vorteil und der Hauptgrund dafür, warum ich zum einen so sehr motiviert bin und zum anderen in kürzester Zeit auch derartig große Leistungserfolge erzielen konnte. Nun bin ich bereits im 3. und somit letzten Grundlagenblock, welcher durch Intervalle und erstmaligen Krafteinheiten am Berg gekennzeichnet ist. Wie im ersten Blogeintrag bereits erwähnt, kann ich immer noch behaupten, dass ich wöchentlich eine Leistungsverbesserung verspüre. Ich bin gespannt, wie mich die Intervalle und Krafteinheiten pushen werden und was in 3 Wochen bei dem nächsten Leistungstest rauskommt. Ich werde berichten...

In diesem Sinne – stay tuned!

Euer Kevin

Heute sind Melanie und ich beim ersten von sechs Rennen der Rosbacher Bike Challenge 2017 gestartet – dem Kellerwald Bike Marathon in Gilserberg. Dieser feierte heute sein 20. Jubiläum bei 20°C Kaiserwetter und ungefähr 650 Startern. Im Rahmen der Rosbacher Bike Challenge stand für uns die 40km Strecke mit 1100hm auf dem Programm.

Gestartet wurde morgens um 10:00 Uhr. Zuerst ging es auf eine kleine Einführungsrunde, angeführt von einem Streckenfahrzeug das wirklich wahnsinnig langsam vor dem Fahrerfeld fuhr. Gut für mich, denn ich nutzte dies, direkt vorne in die Spitzengruppe zu fahren, um mich aus dem Gedrängel hinten weitestgehend fern zu halten. Melanie startete etwas weiter hinten und litt unter dem ständigen Stop and Go, ausgelöst durch das langsame Fahren des Fahrzeugs. Nach erneuter Überquerung der Start+Ziel Linie ging es in den fliegenden Start des Bike Marathons. Ich fühlte mich heute stark genug, lange in der Spitzengruppe bis hoch auf den ersten Peak der Strecke zu fahren. Allerdings durfte ich dies, dank mangelnder Streckenkenntnis (1. Teilnahme für uns beide) direkt im ersten Downhill büßen. Auf dem sehr steilen und holprigen Trail platzten mir die Beine weg, sodass ich deutlich rausnehmen musste und gefühlt nur noch an der Bremse hing. Im nächsten Aufstieg erholte ich mich von dem gut 4 minütigen Downhill und fand meinen Rhythmus für die nächsten km. Melanie fühlte sich heute ebenso gut und konnte ordentlich Tempo nach dem Start machen. Immer die Frauen Blick, überholte Sie einige ihrer Mitstreiterinnen. Sie kam sehr gut über den ersten Anstieg und den langen Trail.

Insgesamt fuhr sie etwas verhaltener als ich, wodurch sie die technischen Passagen mit Konzentration meistern konnte. An dritter Stelle liegend wurde Melli nach 15km Berg auf von Ihrer Konkurrentin Natascha Fischer überholt. Mit der Erinnerung an das letzte Rennen beim Ice-Rider in Schömberg, behielt sie diesmal die Ruhe, hielt das Hinterrad und beobachtete sie. Melanie konnte das Tempo stets ohne große Probleme mitgehen, blieb aber weiterhin passiv. Erst gut 12km vor dem Ziel bemerkte sie einen größeren Leistungsabfall, der immer noch auf Rang 3 liegenden Dame. Also nutze Melanie die Chance an ihr vorbeizuziehen – trotz des noch sehr weiten Weges ins Ziel! Ihr Mut wurde belohnt und sie konnte gut 1:30 min. auf sie herausfahren. Im Ziel nach 2:23 Std. wurde sie mit dem 3. Platz in ihrer Altersklasse dafür belohnt und feierte in ihrem zweiten Rennen 2017 ihr zweites Podest! Ich war nach 1:58 Std. im Ziel und war mit Rang 19 innerhalb der Top20 zufrieden. Zufrieden vor allem mit der Leistung am Berg. Hier konnte ich mich wirklich oft von meinen Gegnern mit mehreren gezielten Attacken distanzieren. Es gilt weiterhin an der Abfahrt-Schwäche zu arbeiten.

Unsere Ziele für die Rosbacher Bike Challenge sind wirklich knackig, aber doch nicht ganz unrealistisch 😉 Melli will nach 6 Rennen das Podest in der Gesamtwertung erreichen – Marc die Top10.

20. SKS Kellerwald-Bikemarathon - Start 40km

20. SKS Kellerwald-Bikemarathon - Start 40km

Posted by Kellerwald-Bikemarathon on Sonntag, 9. April 2017
Pulsmesser

Puls vs. Leistung

Posted by Marc on 16. März 2017
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Category: Training

Immer wieder werde ich gefragt: „Wie hoch bekommst Du Deinen Puls?“ Denn viele denken, dass ein hoher Puls mit hoher Leistung gleichzusetzen ist. Daher widme ich meinen ersten Radsport Trainings-Blog diesem Thema.

Generell kann man Pulswerte verschiedener Athleten nicht miteinander vergleichen. Dafür gibt es einfach zu viele individuelle Aspekte, die ihn beeinflussen:

 

Je älter der Athlet wird, desto mehr sinkt der Puls. Daher auch die sicherlich bekannte Faustformel 220 – Lebensalter.

 

Mit steigender aerober Kapazität (VO2MAX) sinkt der Maximalpuls.

 

Der Puls generell ist abhängig von der Tageszeit und –form.

 

Während der Verdauung, also direkt nach dem Essen ist der Puls höher als gewöhnlich.

Der Puls ist ein möglicher Indikator für Infekte oder einem evtl. Übertrainings-Syndrom. Daher ist es durchaus ratsam am Morgen vor dem Aufstehen täglich seinen Ruhepuls zu messen. Bei einer Abweichung von 10 bis 15% nach oben, sollte man vorsichtig sein, das Training deutlich reduzieren und besonders auf seinen Körper hören.

Aber nun zurück zur Ausgangsfrage: Viele Sportler denken, dass eine hohe Herzfrequenz gleichzeitig auch eine hohe Performance bedeutet. Dem ist nicht so. Es gibt Spitzensportler, die eine HFmax in Bereichen zwischen 140-150 Schlägen pro Minuten haben. Bei den meisten Sportlern, die ich kennengelernt habe, liegt das durchaus im aeroben Bereich. Sie bekommen ihren Puls deutlich über 190 Schläge pro Minute. Trotzdem hätten sie in einem Rennen keine Chance gegen den Spitzensportler.

Außerdem stellt man sich die Frage, wieso der Puls mit zunehmenden Alter sinkt. Ich vermute es liegt am Verlust der Muskelmasse im Alter. Somit sinken die Anforderungen an das Herz hinsichtlich der Sauerstoff-Versorgung der Muskeln. So kann man sagen, dass auch die Performance mit dem Alter sinkt. Aber hier besteht auch schon der einzige Zusammenhang zwischen HFmax und der Leistung auf dem Rad.

Viele schenken der maximalen Herzfrequenz zu viel Aufmerksamkeit. Eigentlich ist dieser Wert eher unerheblich. Ich entschuldige mich im Vorhinein schon für dieses Beispiel, aber ich denke, das beschreibt es sehr gut: Sicherlich steigt dein Puls bei Todesangst in einen nie dagewesenen Bereich und dabei deutlich höher als beim Zielsprint in einem Kriterium. Beides sind extreme Situationen, die du im Training nie nachstellen können wirst. Also stelle ich ein deutliches Fragezeichen hinter allen Trainingsmethoden basierend auf der maximalen Herzfrequenz. Diese lässt sich einfach nicht eindeutig ermitteln. Auch die Formel 220 – Lebensalter hat deutliche Schwächen. Studien haben ergeben, dass es hier Abweichungen zwischen -11 und +11 Herzschlägen geben kann. 20 Schläge sind Welten im Radsport und entscheiden massiv darüber, ob du richtig oder falsch trainierst.

Abschließend behaupte ich, dass es keinen Grund gibt Herzfrequenzen verschiedener Sportler zu vergleichen. Sie sagt uns weder etwas über die Gesundheit, den Fitnesszustand oder die Leistung die Ihr erbringen könnt. Genauso gut könnt ihr hergehen und eure Nasengrößen vergleichen, um festzustellen wer fitter ist. 😉

Trotzdem ist die Herzfrequenz eine sehr sinnvolle Möglichkeit die Itensität eures Trainings zu messen. Allerdings ist es essentiell wichtig die Trainingsbereiche sauber zu definieren und auch die gefühlte Anstrengung nicht außer Acht zu lassen.

MTB Grundlagen Training Heppenheim

Kevin – Hallo Tretwerk!

Posted by Kevin Legleiter on 8. März 2017
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Category: Tretwerk Sportler

Mein Name ist Kevin (Bild links), 28 Jahre alt und seit ca. 10 Jahren hobbymäßig im Mountainbike Sport aktiv. Nach mehreren Anläufen mir selbst einen Trainingsplan zu erstellen und mich in die Materie einzulesen, habe ich mich 2016 dazu entschieden professionelle Hilfe zu nutzen und habe mich auf Anbietersuche begeben.

Relativ schnell habe ich festgestellt, dass ein wesentlicher Faktor bei allen Anbietern fehlt – die persönliche Betreuung. Leider wird oftmals nur eine sehr stark anonymisierte Trainingsplanung angeboten, wovon ich selbst allerdings nicht überzeugt bin. Erschwerend kommt bei mir hinzu, dass ich die Woche über beruflich oft auf Reisen bin und daher einen speziellen Trainingsplan benötige, der mir gewisse Alternativen bietet. Nach langer Suche habe ich mit dem Tretwerk einen Partner gefunden, der meine Erwartungen erfüllt hat – persönliche Betreuung, zugeschnittener Trainingsplan für Berufstätige im Außendienst und der regionale Faktor.

Nicht mal einen Tag hat es gedauert bis sich Marc (Bild rechts) nach meiner Kontaktaufnahme bei mir gemeldet und direkt einen persönlichen Termin zum Kennenlernen mit mir vereinbart hat. Im Termin wurde zunächst sehr stark auf meine Bedürfnisse, Wünsche und Vorstellungen eingegangen. Ich hatte von Anfang an das Gefühl in guten Händen zu sein und jemanden gegenüber zu sitzen, der nicht den monetären Fokus hat, sondern mich vollumfänglich mit seiner Erfahrung und seinem Wissen unterstützen möchte. Nach dem sehr angenehmen Termin folgte ein Leistungstest, den Marc zusammen mit mir auf einem von ihm definierten Streckenabschnitt durchgeführt hat. Die Ergebnisse des Tests wurden im Anschluss in den Trainingsplan ergänzt und das Trainingsprogramm daran ausgerichtet.

Schon zwei Tage später, hatte ich meinen ersten Trainings- und Ernährungsplan im Postfach. Die Pläne sind sehr einfach strukturiert und selbsterklärend. Der Ernährungsplan enthält neben einer Liste von erlaubten Lebensmitteln auch Beispielrezepte, die gerade zu Beginn den Einstieg sehr erleichtern.

Aktuell befinde ich mich in der 5. Woche der Grundlagenausdauer Phase und verspüre wöchentlich, wie meine Leistung besser und besser wird. Auch die Ernährungsumstellung macht sich auf der Waage bemerkbar. Nach 4 Wochen hatte ich schon mein Ziel von 5kg erreicht. Mit Marc stehe ich regelmäßige im Kontakt und erhalte wertvolles Feedback zu meinen Trainingseinheiten und Daten, die ich Marc zur Verfügung stelle.
Alles in allem habe ich mit Marc einen Glücksgriff gemacht. Neben seiner herausragenden Kompetenz, überzeugt er durch seine langjährige Erfahrung und der tollen persönlichen Betreuung. Ich fühle mich sehr wohl und kann ihn aus voller Überzeugung heraus an jeden weiterempfehlen. Ich freue mich auf die nächsten Monate und halte euch weiterhin mit meinen Blogs auf dem Laufenden!

Kevin

Melanie auf dem Podest des Ziegler Ice Rider!

Posted by Marc on 12. Februar 2017
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Category: Rennen

Melli und ich starteten heute beim 14. Ice Rider Marathon in Schömberg im schönen Schwarzwald. Bei 5°C und herrlichem Sonnenschein ging es auf den rund 10km langen Rundkurs mit 200hm, der vier mal bewältigt werden musste. Durch Regenfälle in der letzten Nacht war die Strecke gut durchnässt, aber ohne Probleme zu befahren. Schlüsselstelle war ein sehr langer und schmaler Single Trail mit einigen Bodenwellen, der die volle Konzentration verlangte. Die Anstiege waren alle sehr gleichmäßig und weniger steil, meist auf breiten Wald-Autobahnen. Nur zum Ziel hin, ging es auf einem schönen Trail über 2 Brücken, steiler Berg auf.

Nach dem Warmfahren standen wir beide im ersten Drittel des Fahrerfeldes an Start+Ziel. Ein wahnsinnig schneller Start eröffnete die Laktat Session und schnell wurde klar, dass hier gefahren wird, als gäbe es kein Morgen. Für mich war es ein deutlicher Nachteil, dass das Rennen Berg ab beginnt. Trotzdem konnte ich im flachen Teilstück danach das Loch auf die Spitzengruppe wieder zufahren und den Kontakt halten. Melli lag der Start ebenso wenig und musste alleine ohne Gruppe in die nächsten Auffahrten. Ich fuhr rund eine Runde in der direkten Verfolgergruppe der Führenden mit. Das ging so lange gut bis ich kurz vor der dem langen Singletrail, durch den aufgewirbelten Dreck der Konkurrenz, nichts mehr gesehen habe und so im totalen Blindflug die Schlüsselstelle bewältigen musste. Schnell wäre ANDERS gewesen und schon war die Gruppe weg. Alleine hatte ich keinerlei Chance mehr wieder heranzufahren. Melli bewältigte weiterhin die Strecke als Einzelkämpferin und ohne Gruppe, da sich einfach kein passendes Hinterrad finden ließ. Während der ruppigen Abfahrt auf dem Trails fiel leider ihre Kette ab, sodass sie hier etwas Zeit verloren hat. Zeit, die sie in der letzten Runde gut hätte gebrauchen können. In der Hobby Damen Klasse in Führung liegend wurde sie in der letzten Runde am vorletzten Anstieg überholt. Melli fand schnell Kraft um zum Gegenangriff anzusetzen und überholte ihre Konkurrentin. Allerdings schlug diese am letzten Anstieg zurück und Melli musste sie fahren lassen. Mit rund 40 sek. Rückstand kam sie als zweitplatzierte ins Ziel. Ich persönlich fuhr die letzten 1 ½ Runden alleine und konnte nur noch ein paar Konkurrenten überholen, die das Tempo der Verfolgergruppe nicht mehr mitgehen konnten. Am letzten Anstieg hatte ich noch viel Kraft und konnte die in Sichtweite liegenden Mitstreiter alle noch ein- und überholen.

Mit Rang 8 in der Altersklassen Wertung kann ich einigermaßen zufrieden sein, auch wenn ohne diesen Fauxpas sicherlich mehr drin gewesen wäre. Weiterhin ist mein größter Begrenzer die Abfahrt, woran ich weiter hart arbeiten werde. Für uns beide war es die erste richtig harte Trainingseinheit nach der Grundlagen Ausdauer Phase und gleichzeitig der Auftakt zur Aufbau Phase. Wir freuen uns auf die nächsten harten Einheiten bis zum Rosbacher Cup!

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